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Umsetzung des Schmutzwasserbeseitigungskonzeptes

Die Kläranlage für das Peitzer Neubaugebiet (AWS) wurde an der Kraftwerkstraße, außerhalb der Ortslage Peitz, Ende der 70-iger Jahre errichtet.

Auf dem Gelände, der bis 1994 betriebenen alten Kläranlage, befindet sich jetzt der Geschäftssitz der GeWAP.

Des weiteren hat sich dort die Rohrleitungstief- und Spezialbau GmbH Peitz (RTS GmbH) niedergelassen.

Von September 1992 bis Mai 1994 erfolgte neben diesem Gelände der Bau der neuen Kläranlage Peitz. Die Kläranlage wurde zunächst in einer Ausbaustufe von 12.000 Einwohnerwerten errichtet.

Eine Kapazitätserhöhung wäre sowohl durch den Bau der zweiten Ausbaustufe, als auch durch technische Maßnahmen, entsprechend der Entwicklung der Abwassermengen möglich.

An die Kläranlage Peitz wurden gemäß des aktuellen Schmutzwasserbeseitigungskonzeptes des TAV  bis zum Ende des Jahres 2005 folgende Orte, bis auf deren Außenbereiche, angeschlossen: Stadt Peitz,  Gemeinde Jänschwalde mit den OT Drewitz, Jänschwalde und Jänschwalde Ost, Gemeinde Turnow-Preilack mit den OT Turnow und Preilack, Gemeinde Drehnow, Gemeinde Tauer. Weiterhin wurde die Gemeinde Teichland mit den OT Bärenbrück und Neuendorf sowie der Industriekomplex des Kraftwerkes Jänschwalde angeschlossen.

Im Ortsteil Schönhöhe wurde eine Insellösung mit Kanalnetz und  Ortskläranlage errichtet. Die Gemeinden Heinersbrück mit ihren Ortsteilen Heinersbrück, Radewiese und Grötsch, sowie Drachhausen werden in den nächsten 15 Jahren nicht an die Kläranlage Peitz angeschlossen. Deshalb mussten hier in Eigenverantwortung der Grundstückseigentümer individuelle Kleinkläranlagen und abflusslose Sammelgruben, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, errichtet werden. Die mobile Entsorgung der abflusslosen Gruben und der Schlämme aus der Vorreinigung der biologischen Kleinkläranlagen erfolgt in Verantwortung der GeWAP.


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Ausgabe März 2010

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